Peugeot 205 Rallye -Aufbautagebuch- |
06.03.2010 Langsam geht das "Ausweiden" des Rallye dem Ende zu. So flogen nun noch die Hinterachse und der Rest der Vorderache raus. Nachdem ich den äußeren Zustand der Hinterachse gesehen hatte habe ich bereits mit dem Schlimmsten gerechnet. Schlussendlich war es gar nicht sooo wild und ging recht locker auseinander. Aber wie gewöhnlich ist der Achszapfen auf der Beifahrerseite schrott. Achsrohr und die Fahrerseite sind aber unbeschädigt und so hält sich das bekannte Drama mit der Achse in engen Grenzen. An der Vorderachse sind beide Querlenker und ein Kurvenstabi ebenso bestenfalls für die Tonne gut. Demnächst muss also nurnoch der Tank, Kabelbaum, die Lenksäule und der BKV sowie ein paar letzte Kleinteile raus und die Karrosse ist gänzlich nackt. Danach kann es in aller Ruhe mit Rostbeseitigung, Blechetausch und Schweißarbeiten weiter gehen Bilder des Tages:
20.02.2010 Heute verlor der Rallye seine Vorderläufe sowie Motor und Getriebe. Allgemein ging alles recht gut auseinander. Hin und wieder hakte es aber auch. So ließ sich selbst mit rohester Gewalt die Lange Antriebswelle nicht aus dem Zwischenlager ziehen. Also wurde dieses kurzerhand abgeschraubt. Nachdem der Motor draußen war habe ich noch kurz unter den Ventildeckel geschaut. Leider ist die Nockewelle an einem Nocken eingelaufen. Und zwar ziemlich deutlich. Es fehlen gut und gerne 2mm Material. Schade. Der Krümmer hat auch einen Haarriss. Das Fahrwerk vorne ist auch mürbe. Angefangen von den Querlenkern über die Kurvenstabis und Dämpfer bis hin zu den Kugelköpfen der Lenkung . . . naja, was anderes habe ich nicht wirklich erwartet. Zusätzlich alles gut vergammelt.
24.01.2010 Und weiter geht es mit der Zerlegung. Neuen Rost habe ich keinen mehr gefunden. So fing ich anschließend an den Motor ausbaufähig zu machen. li
21.01.2010 Los geht es mit der Rostsuche. Die Fahrgastzelle ist bis auf das Amaturenbrett ausgeräumt und die Fornt ist ebenfalls weg. Resultat: Die braune Pest ist fast überall. Erfreulich zumindest das die hinteren Seitenwände rostfrei sind. Doch neben den allseits bekannten Stellen wie die Sitzmulde unter der Rückbank gibt es noch zwei Stellen die regelrecht provoziert wurden. Der Fußraum auf der Fahrerseite ist durchgerostet weil dieser auf irgendeine Art mal leicht eingedrückt wurde. Dadurch ging die Falz neben dem Schweller auf und öffnete dem Rost Tür und Tor. Hier muss ein neues Blech rein. Da der Schweller selbst aber nichts abbekommen hat ist es hier nur ägerlich aber nicht dramatisch. Das Bodenblech ist auch schon wieder in Form gebracht. Weiter geht es im Motorraum. Der Beifahrerkoti wurde mal gewechselt. Aber wieder, wie so oft, nicht neu eingeklebt bzw. abgedichtet. So flog das Spritzwasser und Dreck über Jahre fröhlich auf den Längsträger und hinter das Frontblech. Ergebniss: Frontblech unter dem Scheinwerfer ist durch. Muss also getauscht und einiges an Oberflächenrost entfernt werden. Ein neues Teil liegt schon bereit. Der Kotflügel der Beifahrerseite ist auch über den Jordan. Es handelte sich zwar, erkennbar ein einen entsprechenden Aufkleber, um einen Originalteil von Peugeot, aber wenn man so ein Teil von innen unbehandelt lässt lebt er einfach nicht lange. Ein passendes Ersatzteil habe ich noch nicht finden können. Immer wieder erstaunlich wieviel Scheiße in sogenannten Fachwerkstätten produziert wird. Das kann jeder Hobbyschrauber am Bordstein besser und haltbarer. Die Beifahrertür ist an der unteren Falz ebenso ordentlich von Rost befallen. Die muss ebenfalls getauscht werden.
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Auf dem Schrottplatz fanden sich inzwischen auch eine Heckklappe ohne Blende sowie eine Motorhaube in perfektem Zustand und passender Farbe. Auch kam heute mein neuer Aufkleberdekor für den Rallye aus Frankreich eingetrudelt. Toll sieht es aus und wird den Renner ordentlich aufwerten wenn es mal soweit ist. Um die Rostsuche abzuschließen wird in nächster Zeit noch das Heck entkleidet. Danach wird es mit dem Motorausbau weitergehen. Um die ganzen schlechten Eindrücke des heutigen Tages abzumildern habe ich noch das Dach gründlich mit 3M und Poliermaschine auf Hochglanz gebracht. Sieht doch super aus.
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